Kostenübernahme

Kostenübernahme

Modalitäten / Kosten

Als Gesprächstherapeutin rechne ich nicht mit den gesetzlichen Krankenkassen ab.
Dies kann in bestimmten Berufsbereichen oder bei einem Kassenwechsel von Vorteil sein.
Ein großer Zugewinn ist daher die Möglichkeit, angeforderte, bedarfsgerechte Unterstützung zu erhalten, die keiner Kassengenehmigung unterliegt und deren Stundenumfang sich nach Ihren individuellen Anforderungen in Anspruch nimmt.

Gesetzlich Versicherte haben die Möglichkeit, eine private Zusatzversicherung für Heilpraktiker-Behandlungen abzuschließen. Die daraus resultierende Kostenübernahme richtet sich ausschließlich nach dem von Ihnen gewählten Tarif und ist Vertragsleistung zwischen Ihnen und Ihrer privaten Zusatzversicherung.

Private Kranken-Zusatzversicherung (PZV)

gibt es verschiedene Zusatzversicherungen, die inzwischen die Leistungen nach der Gebührenordnung der Heilpraktiker erstatten.
Bitte informieren Sie sich vorher über Leistungen, Wartezeiten und eine evtl. eine Gesundheitsprüfung. Bitte informieren Sie sich auch darüber, ob die Kosten für eine Psychotherapie bei einem Heilpraktiker erstattet werden, der auf das Gebiet der Psychotherapie beschränkt ist.

Private Krankenkasse

Klienten, die bei einer privaten Krankenkasse sind versichert, erhalten in der Regel eine anteilige Kostenübernahme nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH).
Dies ist abhängig vom gewählten Tarif. Bitte informieren Sie sich auch hier darüber, ob die Kosten für eine Psychotherapie bei einem Heilpraktiker erstattet werden, der auf das Gebiet der Psychotherapie beschränkt ist und eine zusätzliche Therapieausbildung hat.
Dies ist ausschließlich eine Vertragsleistung zwischen Ihnen und der privaten Krankenkasse. Bitte fragen sie bei Unsicherheiten Ihren Versicherer oder lesen Sie aufmerksam die Vertragsunterlagen. 
Für Selbstzahler besteht die Möglichkeit, Ihre Heilpraktikerrechnung als außergewöhnliche Belastung über die Steuererklärung absetzen.

Beispielrechnug für ein diagnostisches Verfahren:

Wir können nicht über die gesetzliche Krankenkasse abrechnen.

Sie haben in unserer Praxis nur die Möglichkeit als Selbstzahler einen diagnostischen Prozess zu durchlaufen. Ob eine private Krankenversicherung die Kosten übernimmt oder wie hoch dies sein wird, ist in Ihrem Vertrag geregelt. Dazu können wir keine Aussage treffen! Ein Diagnoseverfahren umfasst 4-5 Stunden.

Die Kosten schlüsseln sich wie folgt auf:

  •  1. Std. Erstgespräch (Bedarf klären), Diagnostik (Kosten 150,-€)
  • 2. Std. Diagnostik (150,-€)
  • 3. Std. Diagnostik 150,-€ und 100,- € für die Testauswertung (250,-€ insgesamt)
  • 4. Std. Abschlussgespräch 150€ und wenn gewünscht einen Befundbericht 200,-€ (mit Bericht insgesamt dann 350€)

Eine 5. Stunde wird in der Regel nicht benötigt. Es sei denn der Klient wünscht sich im Erstgespräch, dass mit der Diagnostik erst in der 2. Std. begonnen wird.

Was das Ergebnis der Diagnostik ist, kann erst im Auswertungsgespräch gesagt werden. Ob Sie einen Befundbericht benötigen, klären wir in der ersten oder zweiten Stunde. Unsere Berichte umfassen in der Regel 8-10 Seiten und sind sehr umfangreich. Die Testergebnisse können als vorbereitende Leistung mit zum Psychiater:inn genommen werden. Wie diese Ergebnisse eingeordnet werden, obliegt dem Facharzt:inn. 

Wir geben keine Kurzberichte raus. Um den diagnostischen Prozess einordnen zu können, muss der Facharzt:inn nachvollziehen können, welche Diagnoseverfahren angewandt wurden, wie die Ergebnisse sind und welche anamnestischen Fakten relevant sind.

Weitere Fragen können wir gern im Erstgespräch klären.

Ihre Anja Kunz